Abnehmen, Ikke-kategoriseret

BCM-Diät: Abnehmen mit Shakes? Was dahinter steckt!

Gewichtsverlust versprechen viele Diäten – Gewichtsverlust ohne Jo-Jo-Effekt schon weniger. Die sogenannte BCM-Diät zählt zu Letzterem: Mit Eiweißshakes und gesunden Mahlzeiten soll man nicht nur effektiv abnehmen, sondern sein Wunschgewicht dauerhaft halten – allerdings ist das nicht ganz unaufwändig. Wie genau die
BCM-Diät funktioniert und was die Vor- und Nachteile sind, erfahren Sie hier.,Vereinfacht gesagt geht es bei der BCM-Diät darum, Fett abzubauen, während Muskelmasse erhalten bleibt. BCM steht nämlich für Body Cell Mass, was auf Deutsch Körperzellmasse heißt. Damit ist jener Teil unserer Körpers gemeint, der aus energieverbrauchenden Zellen besteht, wozu unter anderem unsere Muskeln gehören.,Herzstück der BCM-Diät sind Eiweißshakes, die Mahlzeiten ersetzen. Durch die Eiweißshakes wird die tägliche Kalorienmenge reduziert und die Muskeln erhalten. Beides fördert den Fettabbau. Strikte Pausen zwischen den Mahlzeiten sollen zusätzlich den Insulinspiegel stabil halten, um damit ebenso das Abnehmen zu unterstützen.,Die BCM-Diät besteht aus 3 Phasen:,Neben den Shakes und Mahlzeiten soll täglich ausreichend getrunken werden. Die Getränke sollen natürlich kalorienfrei sein, damit der Insulinspiegel stabil bleibt. Für die selbst zubereiteten Mahlzeiten bieten die BCM-Anbieter Rezepte oder auch Kochbücher an.,Die BCM-Diät und
Diät-Shakes im Allgemeinen haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Die
Vorteile der Formula-Diät sind die Folgenden:,Das wiederum sind die
Nachteile der BCM-Diät:,Die
Stiftung Warentest hat die BCM-Diät getestet. Als Ergebnis kam heraus, dass sie vor allem etwas für stark übergewichtige Menschen mit einem
Body Mass Index > 30 ist. Hier sollen die größten Erfolge erzielt werden.,Menschen, die stark übergewichtig sind und überhaupt nicht wissen, wie sie in eine Diät einsteigen sollen, können möglicherweise durch die BCM-Diät einen Einstieg finden. Allerdings sollte hier stark auf die Inhaltsstoffe der Produkte geachtet werden. Zusätzlich kann es nicht schaden, sich mit einer Ärztin oder einer Ernährungsberaterin abzusprechen.,Menschen, die einfach nur ein paar Kilos abnehmen möchten, fahren mit einer Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen und
gesunden Ernährung grundsätzlich besser. Damit werden Kosten gespart und gleichzeitig kann nach den individuellen Bedürfnissen und Geschmack gegessen werden.,Mythen rund um die Diät gibt es viele. Wir haben einige von Ihnen auf die Probe gestellt:,Bei Ihnen wollen die Kilos einfach nicht weiter schmelzen? Nährstoffmangel könnte der Grund hierfür sein. In unserem Video erfahren Sie, wie Nährstoffmangel das Abnehmen behindert und worauf Sie besonders achten müssen:,Lernen Sie auf unserer Themenseite
Diäten die verschiedensten Abnehm-Methoden kennen. Die Themenseite
300 Kalorien versorgt Sie mit kalorienarmen Rezepten. Und wenn Sie sich generell für gesunde Ernährung interessieren, sollten Sie die Ratgeber von
Natürlich Nadine kennenlernen.,

Bild der Frau Diät-Newsletter

Sie haben Lust auf leicht und lecker? Dann melden Sie sich jetzt zum Bild der Frau Diät-Rezepte-Newsletter an. Unsere besten Diät-Rezepte der Woche kommen dann per Mail und kostenlos zu Ihnen.

E-Mail*

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.,

Gewichtsverlust versprechen viele Diäten – Gewichtsverlust ohne Jo-Jo-Effekt schon weniger. Die sogenannte BCM-Diät zählt zu Letzterem: Mit Eiweißshakes und gesunden Mahlzeiten soll man nicht nur effektiv abnehmen, sondern sein Wunschgewicht dauerhaft halten – allerdings ist das nicht ganz unaufwändig. Wie genau die BCM-Diät funktioniert und was die Vor- und Nachteile sind, erfahren Sie hier.

BCM-Diät: Was ist das überhaupt?

Vereinfacht gesagt geht es bei der BCM-Diät darum, Fett abzubauen, während Muskelmasse erhalten bleibt. BCM steht nämlich für Body Cell Mass, was auf Deutsch Körperzellmasse heißt. Damit ist jener Teil unserer Körpers gemeint, der aus energieverbrauchenden Zellen besteht, wozu unter anderem unsere Muskeln gehören.

Herzstück der BCM-Diät sind Eiweißshakes, die Mahlzeiten ersetzen. Durch die Eiweißshakes wird die tägliche Kalorienmenge reduziert und die Muskeln erhalten. Beides fördert den Fettabbau. Strikte Pausen zwischen den Mahlzeiten sollen zusätzlich den Insulinspiegel stabil halten, um damit ebenso das Abnehmen zu unterstützen.

Wie funktioniert die BCM-Diät?

Die BCM-Diät besteht aus 3 Phasen:

Bild der Frau Diät-Newsletter

Sie haben Lust auf leicht und lecker? Dann melden Sie sich jetzt zum Bild der Frau Diät-Rezepte-Newsletter an. Unsere besten Diät-Rezepte der Woche kommen dann per Mail und kostenlos zu Ihnen.

E-Mail*

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.

  1. Starten: In den ersten zwei Tagen werden alle Mahlzeiten durch Eiweißshakes ersetzt. Alle 3 bis 4 Stunden darf ein Shake getrunken werden. Die Kalorienmenge liegt bei ca. 900 Kalorien am Tag, wodurch die Fettverbrennung angestoßen werden soll.
  2. Abnehmen: Nun werden 3 Mahlzeiten am Tag gegessen, wobei 2 davon durch BCM-Produkte (Eiweißshakes und Fertigsuppen) ersetzt werden. Die 3. Mahlzeit wird selbst zubereitet, basierend auf frischen, gesunden und nährstoffreichen Zutaten und beträgt nicht mehr als 600 Kalorien. Es ist wichtig, eine Pause zwischen 4-6 Stunden zwischen den Mahlzeiten einzuhalten. Diese Phase wird so lange beibehalten, bis das Wunschgewicht erreicht ist.
  3. Halten: In Phase 3 werden 3 Mahlzeiten am Tag selbst zubereitet, wobei eine Mahlzeit weiterhin durch ein Eiweißshake oder eine Fertigsuppe ersetzt werden könnte (als Übergang zwischen Phase 2 und 3). Auch hier ist es weiterhin wichtig auf die Kalorienmenge und Pausen zwischen den Mahlzeiten zu achten.

Neben den Shakes und Mahlzeiten soll täglich ausreichend getrunken werden. Die Getränke sollen natürlich kalorienfrei sein, damit der Insulinspiegel stabil bleibt. Für die selbst zubereiteten Mahlzeiten bieten die BCM-Anbieter Rezepte oder auch Kochbücher an.

Was sind die Vor- und Nachteile der Diät?

Die BCM-Diät und Diät-Shakes im Allgemeinen haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Vorteile der Formula-Diät sind die Folgenden:

  • Eine erprobte Diät, die bereits zahlreichen Menschen geholfen haben soll.
  • Relativ einfache Umsetzung der Diät, da durch die , die zusätzlich von Anbietern angeboten werden, der Aufwand gering gehalten wird. Sobald es dann in die Halten-Phase übergeht, wird der Kochaufwand jedoch höher.
  • BCM-Produkte enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und schützen so vor einem Mangel.
  • Grundsätzlich wird zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung angeregt und bei der Ernährungsumstellung unterstützt, was positiv zu bewerten ist.

Das wiederum sind die Nachteile der BCM-Diät:

  • Ein einseitiger Geschmack von Eiweißshakes, Riegeln und weiteren Produkten kann demotiverend sein.
  • Die relativ geringe Kalorienmenge kann zu Hungergefühlen führen, was sich möglicherweise auf das Durchhaltevermögen auswirkt.
  • Der Diätplan ist sehr streng und auf Dauer womöglich schwer umzusetzen, was wiederum zum Jo-Jo-Effekt führen kann.
  • Die BCM-Produkte enthalten teilweise Zusatzstoffe, wie Emulgatoren und Süßungsmittel.
  • Es werden täglich relativ große Mengen an Milch eingenommen, mit der die Shakes zubereitet werden. Milch wiederum wird nicht von jedem gut vertragen. Alternativ soll Sojamilch verwendet werden können.
  • Die BCM-Produkte sind relativ kostenintensiv.

Die Stiftung Warentest hat die BCM-Diät getestet. Als Ergebnis kam heraus, dass sie vor allem etwas für stark übergewichtige Menschen mit einem Body Mass Index > 30 ist. Hier sollen die größten Erfolge erzielt werden.

Fazit zur BCM-Diät

Menschen, die stark übergewichtig sind und überhaupt nicht wissen, wie sie in eine Diät einsteigen sollen, können möglicherweise durch die BCM-Diät einen Einstieg finden. Allerdings sollte hier stark auf die Inhaltsstoffe der Produkte geachtet werden. Zusätzlich kann es nicht schaden, sich mit einer Ärztin oder einer Ernährungsberaterin abzusprechen.

Menschen, die einfach nur ein paar Kilos abnehmen möchten, fahren mit einer Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung grundsätzlich besser. Damit werden Kosten gespart und gleichzeitig kann nach den individuellen Bedürfnissen und Geschmack gegessen werden.

Mythen rund um die Diät gibt es viele. Wir haben einige von Ihnen auf die Probe gestellt:

  • Über das Thema Diäten werden immer wieder verschiedenste Thesen aufgestellt. Welche der Wahrheit entsprechen und welche nicht bzw. nur bedingt, erfahren Sie in unserer Bildergalerie. Durchklicken und Staunen!Foto: iStock (3) Collage Bild der Frau
  • Diät-Mythos Nummer 1: Wer von blauen Tellern isst, der isst weniger.

    Stimmt – zumindest bedingt. Psychologen haben durch diverse Studien herausgefunden, dass man weniger Appetit hat, wenn man von blauem Geschirr isst. Dies läge daran, dass Blau in dieser Form in natürlichen Lebensmitteln nicht vorkommt und den appetitlichen Eindruck insgesamt schmälert. Foto: iStock/ eyewave

  • Mythos Nummer 2: Wer Sit-ups und Crunches macht, bringt Bauchfett zum Schmelzen.

    Stimmt nicht. Wer regelmäßig Sport treibt, baut natürlich Muskeln auf und wird – bei entsprechender Ernährung – auch schlanker. Doch der Körper sucht es sich selbst aus, in welchem Körperteil beim Sport Fett abgebaut wird. Nur weil man gezielt den Bauch trainiert, heißt das noch lange nicht, dass man auch am Bauch Fett verliert.Foto: ©iStock / YekoPhotoStudio

  • Diät-Mythos Nummer 3: Wer abnehmen will, sollte regelmäßig in die Sauna gehen.

    Stimmt nicht. Einfach eine Stunde in die Sauna gehen und beim Relaxen Pfunde verlieren? Schön wär’s! Und tatsächlich ist man nach einem Sauna-Besuch leichter als unmittelbar davor. Doch von Abnehmen kann kaum die Rede sein. Am Ende ist es nämlich nur Wasser, dass man verliert – und das hat man im Handumdrehen wieder auf den Hüften. Auch, wenn die Sauna nicht gerade beim Abnehmen hilft, ist sie dennoch sehr gesund.Foto: ©iStock / IS_ImageSource

  • Diät-Mythos Nummer 4: Lebensmittel mit Negativ-Kalorien helfen beim Abspecken.

    Stimmt nicht. Manchen Lebensmitteln wird nachgesagt, dass sie sogenannte Negativ-Kalorien haben. Damit gemeint ist, dass bestimmte Lebensmittel weniger Kalorien haben, als der Körper verbraucht, um sie zu verdauen. Das soll zum Beispiel für Sellerie und Spargel gelten. Doch hier hat sich leider ein Denkfehler eingeschlichen: Die Kalorien, die man bei der Verdauung verbraucht, wurden von der Lebensmittelindustrie bereits vom Gesamtwert abgezogen. Dieser Mythos stimmt also nicht. Foto: iStock/ MmeEmil

  • Diät-Mythos Nummer 5: Zähneputzen hilf gegen Heißhunger auf Süßes.

    Das stimmt tatsächlich. Grund ist die meist enthaltene Pfefferminze, die als natürlicher Appetitzügler bekannt ist. Wer plötzlich Hunger auf Schokolade verspürt, sollte sich einfach die Zähne putzen. Alternativen: ein Glas Pfefferminztee trinken oder Minz-Kaugummis kauen.

    Was die Minze sonst noch alles kann, lesen Sie hier.Foto: ©iStock/velvelvel

  • Diät-Mythos Nummer 6: Wer abnehmen will, muss frühstücken.

    Stimmt. Einige Studien haben ergeben, dass Frühstücks-Fans tendenziell schlanker sind, als Frühstücks-Muffel. Das soll daran liegen, dass Letztere im Laufe des Tages häufiger zu ungesunden Snacks oder Fast Food greifen.

    Und wenn Sie wissen wollen, welche Lebensmittel zu einem gesunden Frühstück gehören, werden Sie hier informiert.Foto: iStock/tataks

  • Diät-Mythos Nummer 7: Die Gene sind schuld am Übergewicht.

    Das stimmt. Tatsächlich kann die genetische Veranlagung der Grund sein, dass man bestimmte Stoffe weniger gut verwerten kann als andere Menschen. Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass es ein bestimmtes Gen gibt, das für Übergewicht verantwortlich sein kann. Nicht alle Menschen tragen dieses Gen in sich. Doch Extra-Pfunde nur auf Veranlagung zu schieben, ist auch keine Lösung. Mit Disziplin, gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung kann man dem Gen entgegenwirken. Foto: iStock/ lisafx

  • Diät-Mythos Nummer 8: Light-Produkte machen schlank.

    Stimmt nicht – und zwar aus gleich mehreren Gründen. Wer die leichte Variante eines Lebensmittel isst, der nimmt tendenziell mehr davon zu sich. Und das kann fatal sein. Produkte, die weniger Fett enthalten, enthalten dafür oft mehr Zucker. Produkte, die wiederum weniger Zucker haben, enthalten dafür meist mehr Fett. Wer auf den Verpackungen die Nährwertangaben vergleicht, stellt häufig fest, dass die Light-Version genauso viele oder gar mehr Kalorien hat, als das Ausgangsprodukt. Foto: iStock/Karisssa

  • Diät-Mythos Nummer 9: Wer Mahlzeiten durch Eiweiß-Shakes ersetzt, nimmt leichter ab.

    Stimmt nicht. Es klingt natürlich zu schön um wahr zu sein: Einfach ein paar Shakes über den Tag verteilt trinken und schlank werden. In der Realität gestaltet es sich allerdings doch anders. Effektiver ist es, wirklich frische Lebensmittel und Gemüse zu essen: Da hat der Körper einiges mit der Verdauung zu tun und schon dabei werden Kalorien verbrannt – nicht so bei den Protein-Drinks. Solche Drinks eignen sich eher als Ergänzung zu gesunder, leichter Kost.

    Lesen Sie hier, ob Diät-Shakes generell halten, was sie versprechen.Foto: iStock/Thomas_EyeDesign

  • Diät-Mythos Nummer 10: Wer nach 18 Uhr isst, wird dick.

    Stimmt nicht. Am Ende ist es vor allem die Kalorienbilanz, die über die Gewichtszunahme bestimmt. Wer bereits vor 18 Uhr zu viel und zu fettig gegessen hat, nach 18 Uhr aber fastet, wird trotzdem zunehmen. Was aber stimmt ist, dass man nicht kurz vor dem Zubettgehen essen sollte. Essen Sie während der aktiven Stunden des Tages, dann verbrennt Ihr Körper die Kalorien auch wieder.

    Zu welchen Zeiten Sie essen sollten, um erfolgreich abzunehmen, erfahren Sie hier.Foto: iStock/ ~UserGI16253959

  • Diät-Mythos Nummer 11: Beim Intervallfasten nimmt man ab, egal was man isst.

    Stimmt nicht. Das Prinzip des Intervallfastens (auch intermittierendes Fasten genannt) ist derzeit sehr beliebt. In den meisten Fällen wird 16 Stunden am Tag gefastet, während an 8 Stunden gegessen werden kann – aber eben nicht alles, was man mag, auch wenn viele das behaupten mögen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt zu bedenken: “Die meisten Konzepte des Intervallfastens beinhalten keine oder nur sehr vage Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl. Daher findet alleine durch das intermittierende Fasten in der Regel keine Ernährungsumstellung hin zu einer ernährungsphysiologisch günstigen Lebensmittelauswahl statt”. Und das ist es ja eigentlich, was dauerhaft schlank macht: Eine langfristige Umstellung hin zu einer gesünderen, bewussteren Ernährung.

    Wollen Sie mehr über das Intervallfasten erfahren? Hier gibt’s weitere Infos vom Profi Dr. Eckart von Hirschhausen.Foto: iStock/Rocky89

  • Diät-Mythos Nummer 12: Zartbitterschokolade macht weniger dick als Vollmilchschokolade.

    Stimmt nicht. Wer während einer Diät Schokolade essen möchte, soll zu dunkler Schokolade greifen – diesen Mythos haben vermutlich schon einige gehört. Tatsächlich ist bittere Schokolade gesünder, da der in höheren Anteilen enthaltene Kakao gesunde sekundäre Pflanzenstoffe beinhaltet, die gut für Herz und Gefäße sind. Doch zum Abnehmen ist dunklere Schokolade nicht unbedingt geeignet. Zwar ist weniger Zucker enthalten als bei Vollmilchschokolade, aber auch mehr Kakaofett – durch den höheren Kakaoanteil. Am Ende hat Bitterschokolade oft sogar mehr Kalorien als Vollmilchschokolade. Foto: iStock/Svetl

  • Diät-Mythos Nummer 13: Wer zu wenig schläft, nimmt zu.

    Stimmt! Wer nicht ausgeschlafen ist, fühlt sich häufig matt und antriebslos. Da es während des Tages meist sehr schwer ist, den versäumten Schlaf nachzuholen, greift man häufiger zum Essen, um sich Energie zuzuführen. Londoner Wissenschaftler setzten sich mit verschiedenen Studien zu diesem Thema auseinander und fanden heraus, dass Kurzschläfer über 350 Kalorien am Tag mehr aßen, als die Ausgeschlafenen. Wer dauerhaft zu wenig schläft, neigt auch zum Übergewicht.

    Hier erfahren Sie, wie wichtig guter Schlaf beim Abnehmen ist.Foto: iStock/OJO Images

  • Diät-Mythos Nummer 14: Kohlenhydrate machen dick.

    Das ist so nicht ganz korrekt. Tatsächlich sind Kohlenhydrate ein wichtiger Energie-Lieferant. Man sollte beim Verzehr nur darauf achten, dass man nicht mehr Kohlenhydrate zu sich nimmt, als man wirklich braucht. Der Überschuss wird vom Körper gespeichert und dadurch entstehen unschöne Fettpölsterchen. Auch von Vorteil ist, zu den sogenannten “guten” Kohlenhydraten zu greifen. Sie zeichnen sich dadurch aus, besonders lange zu sättigen und stecken etwa in Vollkornprodukten. Foto: iStock/ bit245

  • Diät-Mythos Nummer 15: Fett macht “fett”.

    Ganz so ist es dann doch nicht. Wer abnehmen will, muss Fette nicht konsequent aus der Ernährung streichen. Wichtiger ist viel mehr, dass man auf die Qualität des Fettes achtet. Besonders empfehlenswert sind pflanzliche Fette – zum Beispiel Sojaöl oder natives Olivenöl. Gerade in Kombination zu Proteinen sind gesunde Fette eine echte Wunderwaffe im Kampf gegen überschüssige Pfunde.

    Hier lesen Sie mehr darüber, warum Fett nicht gleich Fett ist. Foto: iStock/dulezidar

  • Diät-Mythos Nummer 16: Fruchtzucker macht weniger dick, als normaler Zucker.

    Stimmt nicht. Fruchtzucker stammt aus Obst – und Obst ist gesund. Viele lassen sich von diesem Gedankengang zur falschen Annahme verleiten, Fruchtzucker (Fructose) sei gesünder und leichter, als herkömmlicher Haushaltszucker. Diese Vermutung ist aber falsch! Tatsächlich wird Fructose langsamer vom Körper abgebaut als Glucose. Der Eintritt des Sättigungsgefühls wird verzögert und obendrein wird durch die vermehrte Einnahme von Fructose die Produktion von Fettgewebe erhöht. Eine Studie aus Kalifornien ergab sogar, dass Fructose die Entwicklung unschönen Bauchfetts fördert.

    Mehr Informationen zum Thema, ob Frucktzucker und Obst dick machen, können Sie hier nachlesen. Foto: istock/tycoon751

  • Diät-Mythos Nummer 17: Ananas ist eine Wunderwaffe im Kampf gegen die Pfunde.

    Stimmt nicht. Ein Mythos, den vermutlich jeder schon einmal gehört hat. Gefühlt jahrelang wurde die süße Frucht als Fett-Killer angepriesen. Als Grund wurde das in der Frucht enthaltene Enzym Bromelin angeführt, dass die Fettverbrennung ordentlich ankurbeln soll. Mittlerweile haben Studien aber ergeben, dass das Bromelin bereits während des Verdauungsprozesses in kleinste Teile zerlegt wird und gar nicht so weit kommt, um im Fettgewebe wirken zu können. Foto: iStock/ amnad

  • Diät-Mythos Nummer 18: Kräutertees lassen die Pfunde purzeln.

    Das stimmt. Es gibt einige Kräuter, die hervorragend eine Diät unterstützen können. Besonders geeignet ist etwa Brennnesseltee. Er wirkt entschlackend, blutreinigend, harntreibend und stimuliert den Magen-Darm-Trakt. Ebenfalls geeignet ist Tee aus Löwenzahn, der viele positive Wirkungen hat – darunter etwa, den Stoffwechsel anzuregen.

    Und wenn Sie wissen wollen, welche Getränke Ihnen noch beim Abnehmen helfen können, dann gibt’s hier mehr Lesestoff.Foto: iStock

  • Diät-Mythos Nummer 19: Wer vorkocht, nimmt ab.

    Das stimmt – wenn man es denn richtig anstellt. Wer abends etwas Gesundes, Kalorienarmes kocht und mit zur Arbeit nimmt, umgeht einige Kalorienfallen. Wer in der Mittagspause in den nächstgelegenen Supermarkt geht, kauft aus Hunger und Appetit oft mehr, als man eigentlich braucht. Da landet nicht selten auch ein Schokoriegel im Einkaufskorb. Alternativ greifen viele in der Pause zu Fast Food oder gehen mit Kollegen ins Restaurant. Da ist es natürlich absolut nachvollziehbar, dass man mit einem gesunden, vorgekochten Essen auf der sicheren Seite ist und Versuchungen aus dem Weg geht. Foto: iStock/shapecharge

  • Diät-Mythos Nummer 20: Cheat-Days helfen beim Abnehmen.

    Stimmt nur bedingt. Sechs Tage streng Diät halten, am siebten Tag nach Herzenslust tonnenweise schlemmen – Cheat-Days klingen ja wirklich enorm verlockend. Doch viele meinen es dann zu gut und führen sich an diesem Tag unglaubliche Mengen an Kalorien zu, manchmal sogar die fünffache Menge! Alle abgespeckten Pfunde sind im Nu wieder auf den Rippen. Ernährungsexperten empfehlen eher, eine Cheat-Mahlzeit pro Woche einzuführen, statt einen Tag lang komplett über die Stränge zu schlagen. So läuft man weniger Gefahr, das Abnehmziel mit nur einem Tag pro Woche zu gefährden.

    Alles über die Gefahren des Cheat Days lesen Sie hier.Foto: iStock/Kontrec

  • Diät-Mythos Nummer 21: Fett macht fett.

    Ein weiterer Mythos, den man so nicht ganz stehen lassen kann. Der Körper braucht Fett, da es wichtig für das Immunsystem ist. Wichtig ist hier eher, gute Fette zu sich zu nehmen – und auch diese nur in Maßen. Gute Fette stecken etwa in Rapsöl, Lachs, Avocados und Nüssen. Foto: iStock/ VeselovaElena

  • Diät-Mythos Nummer 22: Nur mit einer Diät kann man wirklich abnehmen.

    Stimmt nicht. Diäten gibt es bekanntlich viele – und sie alle versprechen, mehrere Pfunde innerhalb von kurzer Zeit purzeln zu lassen. Das mag bei entsprechender Disziplin auch funktionieren, doch nach einer Diät kämpfen viele mit dem berühmt-berüchtigten Jojo-Effekt. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist wesentlich sinnvoller. Zwar nimmt man so nicht blitzschnell, dafür aber dauerhaft ab.Foto: iStock/stevecoleimages

  • Diät-Mythos Nummer 23: Stress macht dick.

    Ja, das stimmt. Wenn der Körper richtig unter Strom steht, schüttet er Unmengen an Adrenalin aus. Die Herzfrequenz und der Blutdruck sind erhört. Direkt im Anschluss wird dann das Hormon Cortisol ausgeschüttet – und dieses wiederum wirkt enorm appetitanregend. Deshalb essen einige Menschen nach dem Stress viel mehr als sonst. Wer sich nach dem Stress erholen will, sollte das nicht durch Essen tun, sonder lieber eine Runde um den Block drehen – oder Stress gleich vermeiden.

    Hier finden Sie weitere Informationen dazu, in welchem Zusammenhang Stress und Extra-Pfunde stehen.Foto: iStock/gpointstudio

  • Diät-Mythos Nummer 24: Mit Apfelessig abnehmen.

    Es stimmt. Wer vor dem Essen einen Schluck Apfelessig zu sich nimmt, regt durch die enthaltene Säure die Produktion der Verdauungssäfte an. Dadurch wird die Nahrung nicht nur leichter verwertet, man baut auch überschüssiges Fett ab und wandelt es in Energie um.

    Hier mehr zum Thema Apfelessig!Foto: iStock/vonEisenstein

Bei Ihnen wollen die Kilos einfach nicht weiter schmelzen? Nährstoffmangel könnte der Grund hierfür sein. In unserem Video erfahren Sie, wie Nährstoffmangel das Abnehmen behindert und worauf Sie besonders achten müssen:

Abnehmblockade? Nährstoffmangel kann schuld sein Abnehmblockade? Nährstoffmangel kann schuld sein

Lernen Sie auf unserer Themenseite Diäten die verschiedensten Abnehm-Methoden kennen. Die Themenseite 300 Kalorien versorgt Sie mit kalorienarmen Rezepten. Und wenn Sie sich generell für gesunde Ernährung interessieren, sollten Sie die Ratgeber von Natürlich Nadine kennenlernen.

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

 

You may also like...