ER tut dir einfach nicht gut…

ER tut dir einfach nicht gut…

Kennst du das Gefühl, dass du in deiner Beziehung mehr gibst als nimmst? 5 Anzeichen, die dir beweisen, dass dein Freund dir nicht mehr gut tut.

von Sophie Bengesser am 25.11.2020, 9:45



 
 
 
 
 

Du liebst ihn. Und trotzdem…

© iStockphoto

Natürlich hast du ihn lieb. Klar. Liebst du ihn? Manchmal wissen wir selbst nicht mehr, wie unsere emotionale Lage wirklich aussieht. Dann verwechseln wir das Liebesleid mit echter Liebe. Die Gefühle sind schließlich ähnlich stark.

“Aber ich liebe ihn doch,” sagen wir dann, wenn Freundinnen uns beknien, dass wir dieses Drama endlich beenden. “Er tut dir nicht gut!” lautet dann die Antwort. Und meistens haben sie recht. Trotzdem fällt es uns so verdammt schwer, die Trennung auszusprechen, halten wir fest an etwas, was vor unseren Augen zerbröckelt.

Woran machen wir fest, dass die Liebe wirklich am Ende ist? Dass es Zeit ist, zu gehen. Auch wenn es weh tut.

Woran du erkennst, dass er dir nicht gut tut

1

Du hast Angst vor seiner Reaktion. Du traust dich schon gar nicht mehr, zu sagen, wenn dir etwas nicht passt. Du hast Angst, dass der Streit dann wieder hochkocht, er sich wieder von dir abwendet, nicht mehr ans Telefon geht oder einfach die Wohnung verlässt. Aber sollte das sein? Nein. In einer Beziehung sollte keiner Angst vor der Reaktion des oder der Anderen haben müssen. Wenn du bereits ein schlechtes Gefühl hast, ehe du ein Problem ansprechen willst oder du dich ständig verteidigst, dann läuft eindeutig etwas schief.

2

Er zieht dich runter. Stell dir vor, dir ist etwas gelungen. Oder du freust dich über etwas. Natürlich willst du es deinem Partner oder deiner Partnerin als erstes erzählen. Und natürlich erwartest du, dass er oder sie sich mit dir freut. Und stolz auf dich ist. Wenn jedoch statt mit Begeisterung immer mit einem negativen Kommentar, augenscheinlichem Desinteresse oder Kritik reagiert wird, dann will er oder sie dich runterziehen. Und das hast du nicht verdient.

3

Er stellt dich vor anderen bloß. Es gibt Paare, die sich gerne necken. Das ist Teil ihrer Beziehung. Und ja: Manchmal geht ein unbedachter Scherz auch daneben. Kann man hinterher ansprechen, ist geklärt, kommt nicht wieder vor. Was allerdings nicht geht: Wenn er oder sie dich mit schöner Regelmäßigkeit vor anderen kleinredet, Scherze auf deine Kosten macht und dich schlecht behandelt. Dazu gehört auch, dass er oder sie dich anderen nicht vorstellt und dich damit wie ein Beiwagerl behandelt, dass es nicht wert ist.

4

Er sieht Fehler nicht ein. Im Streit sagen wir unschöne Dinge. Wir werden leider manchmal gemein und übertreten Grenzen. Das ist nicht schön, das ist hässlich, das sollte nicht vorkommen. Tut es aber leider manchmal. Wenn wir jedoch erkennen, dass wir einen Fehler gemacht haben, dann ist eine Entschuldigung angebracht. Eine aufrichtige Einsicht, die Bitte um Verzeihung. Achte darauf: Wann hat er oder sie sich bei dir für ein Fehlverhalten entschuldigt? Wann hattest du das Gefühl, dass deinem Gegenüber ein Grenzübertritt wirklich leid tat?

5

Eure Streits kommen in immer kürzeren Abständen. Wie sollen wir uns in einer Beziehung fühlen? Glücklich. Also: zumindest den Großteil der Zeit, ein Krach ab und an kann schon vorkommen. Wenn eure Streitigkeiten aber in immer kürzeren Abständen kommen, wenn die Eskalation immer höher wird, wenn die schlechten Phasen die guten Phasen überwiegen, alles nur mehr als Angriff gesehen wird und ihr euch gegenseitig weh tut: ZIEH DIE REISSLEINE. Du hast es verdient, glücklich zu sein. Und in dieser Situation wirst du es leider nicht.

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Beziehung & Partnerschaft,
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